Geschichte
des SVM
Von der Säuglingsfürsorge
zur Beraterin von Müttern und Vätern
Säuglingsfürsorgerinnen nannten sie sich früher, dann
Gesundheitsschwestern und jetzt Mütterberaterinnen HFD (Höheres
Fachdiplom Mütter- und Väterberatung). Die wechselnden Bezeichnungen
in der rund hundertjährigen Geschichte des Frauenberufs zeugen davon,
dass sich die Aufgaben und das Berufsverständnis in den vergangenen
Jahrzehnten laufend verändert haben, verändert gleichzeitig
mit den Familienformen und den Rollen von Müttern und Vätern.
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Gründung und Aufbau des
Berufsverbandes
Im Herbst 1992 wurde aus einem Fachorgan von Berufsfrauen der Schweizerische
Verband der Mütterberaterinnen gegründet. Es war dies der Entscheid
von 130 Fachfrauen für einen eigenständigen Berufsverband.
Fünf Vorstandsfrauen arbeiteten ehrenamtlich und tatkräftig am
Aufbau mit. So wurde im Frühling 1993 eine Sekretärin angestellt,
die mit bescheidenen Mitteln ein Sekretariat aufbaut. Des Weiteren wurden
Grundlagenpapiere erarbeitet, ein Logo in Auftrag gegeben, ein Prospekt
erstellt, die Zeitschrift „Clic“ kreiert und Mitglieder geworben.
Dies war für die Vorstandsfrauen eine enorme Arbeitsbelastung, mit
dem Resultat von Abgängen, Vakanzen und Überlastung. Die Ehrenamtlichkeit
hatte seine Grenzen. |
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Einrichtung
einer Geschäftsstelle
1997 beschloss die Mitgliederversammlung, aufgrund eines Projektvorschlages,
eine professionelle Geschäftsstelle einzurichten. Eine Geschäftsleiterin
wurde angestellt, die Stellenprozente der Sachbearbeiterin aufgestockt.
Dadurch konnten die Vorstandsfrauen zeitlich entlastet werden. Trotz
dieser Entlastung wurde es zunehmend schwieriger, Frauen für eine
ehrenamtliche Tätigkeit zu finden. Berufstätigkeit, eigene
Familie und andere Engagements für die Öffentlichkeit waren
die Ursachen.
Neuer Schwung
Mit einem Organisationsberater wurden 2001 die Strukturen des Verbandes
durchleuchtet, eine Mitgliederbefragung sowie Zukunfts-Workshops durchgeführt.
Die Resultate waren vielfältig und gaben dem Verband wieder neuen
Schwung mit klaren Funktionszuteilungen – strategisch- operativ-
und einer Stellenaufstockung bei der Geschäftsstelle inklusive
Anstellung eines Buchhalters.
Inzwischen sind einige
Ziele erreicht und viele Aufgaben wahrgenommen worden.
Der Verband hat ein Profil und strebt eine klare Positionierung
im Gesundheitswesen an. Er pflegt ganz bewusst die Öffentlichkeitsarbeit,
insbesondere die Arbeit an den öffentlichen Beziehungen.
Fünf Vorstandsfrauen führen mit Elan diesen
Verband mit der Geschäftsstelle.
=> mehr über uns finden Sie in
unserem Leitbild und
den Statuten |
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